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Dienstag, 24. November 2009
Wettskandal in Europa?von Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser
Bei zahlreichen Fußballspielen in Europa soll es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Eine Bande von Betrügern soll Spieler in Deutschland und der Schweiz dafür bezahlt haben, Spiele gezielt zu verlieren. Die Polizei hat in mehreren Ländern Wohnungen durchsucht und Spieler festgenommen, die an dem Betrug beteiligt gewesen sein sollen. Die Drahtzieher sollen in Berlin sitzen. In Deutschland sollen Spieler in der dritten Liga gekauft worden sein. Für die Betrüger war die Sache einfach: Sie gaben einem oder zwei Spielern Geld, damit sie im entscheidenden Moment über das Tor zielten oder als Torwart falsch standen und einen Ball passieren ließen. Sie selbst wetteten auf das Ergebnis des Spiels. Da sie dieses Ergebnis richtig voraussagen konnten, gewannen sie viel Geld.+++++ Solche Betrügereien sind selbstverständlich verboten. Spieler, die sich auf so etwas einlassen, werden von ihren Vereinen rausgeschmissen - sofern die Sache auffliegt. Das jedoch ist gar nicht so einfach nachzuweisen. Denn die Wettbüros, in denen die Wetten entgegengenommen werden, befinden sich in Asien. Auch während eines laufenden Spiels kann dort noch gewettet werden. So fällt niemandem auf, wenn die Einsätze ungewöhnlich sind. Bei Sportwetten sagt man, welches Ergebnis man erwartet. Man gibt im Wettbüro seinen Tipp ab und bezahlt dafür eine Gebühr. Aus den Gebühren aller Wetter werden die Gewinner bezahlt. Je mehr Leute das Ergebnis richtig vorausgesagt haben, desto weniger Geld bekommt man. Wenn nur wenige richtig lagen, sind die Gewinne größer.
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