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Donnerstag, 01. Juli 2010

Schiedsrichter mit vielen Fehlern

von Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser

Die Fußball-Weltmeisterschaft geht in die spannendste Phase. Ab morgen treten im Viertelfinale die letzten acht Mannschaften gegeneinander an. Dazu gehören vier Teams aus Südamerika: Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay, drei Teams aus Europa: Deutschland, die Niederlande und Spanien und Ghana als einziger afrikanischer Vertreter.

Mehrere dieser Mannschaften haben es nur ins Viertelfinale geschafft, weil sie wegen eines Fehlers des Schiedsrichters gewonnen haben. So stand der argentinische Torschütze beim 1:0 gegen Mexiko klar im Abseits; das Tor hätte nicht zählen dürfen. Beim Spiel Deutschland gegen England wurde ein Tor der Engländer nicht anerkannt, obwohl der Ball die Linie überquert hatte.

Deshalb werden jetzt immer häufiger Stimmen laut, die einen Videobeweis fordern. Dabei würde auf technische Hilfsmittel zurückgegriffen werden, um den Schiedrichter zu unterstützen. Im Ball würde ein elektronischer Chip eingebaut werden. Dieser würde ständig Daten auf ein Empfangsgerät senden, das der Schiedrichter wie eine Uhr am Arm trägt.

Bisher weigert sich der internationale Fußballverband FIFA, diesen Videobeweis zuzulassen. Dadurch würde das Spiel zu häufig unterbrochen, heißt es als Begründung. Allerdings gibt es mehrere andere Sportarten, die bereits damit arbeiten. Beim amerikanischen Football, beim Rugby, aber auch beim Hockey. Die Trainer haben die Gelegenheit, pro Halbzeit einmal einen Videobeweis zu fordern.

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