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Montag, 14. September 2009

Kämpfen für die Kinderrechte

von Sportspatz | Sportportal für Kinder

Am 13. September war es so weit. Der 10. KSK-Küstenmarathon fand in Otterndorf statt. Anlass war wie jedes Jahr der Weltkindertag und das Kämpfen um die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz. Über 1500 Läufer zog es in die Kleinstadt an der Nordseeküste in Niedersachsen. Sie starteten in allen Altersklassen über verschiedene Streckenlängen.

Unzählige euphorische Zuschauer kamen, um die Teilnehmer anzufeuern und zu unterstützen. Einer der Läufer war Daniel Weber (28), der hier in Otterndorf Zuhause ist. Er trug die Startnummer 284 und nahm somit am Halbmarathon teil. Es war sein erster Wettlauf, jedoch nahm er sich gleich eine Zeit von 1:50:00 Stunden als Ziel.

Um diese Zeit zu erreichen, hatte er vor einem halben Jahr mit seinem Training begonnen. Die Früchte seiner Vorbereitung konnte er dann auch gleich ernten. Mit einer Zeit von 1:40 Stunden kam er ins Ziel und unterbot seine Wunschzeit damit sogar. Auch Rainer Theil aus Hemmoor war unter den Startern aufzufinden. Bei einem Alter von 55 Jahren lief er nur eine Stunde langsamer, als der Sieger des Halbmarathons. Das Besondere an der Otterndorfer Strecke sei die Steigung, die in Konstellation mit dem Wind eine anstrengende Mischung ergäbe.

Start des 5-Kilometer-Laufs.

Als Grund für sein Mitlaufen gab Rainer Theil an, dass er anstatt allein durch den Wald zu laufen, ja auch hier am KSK-Küstenmarathon teilnehmen und etwas für die Kinderrechte tun kann. Wir freuten uns sehr über eine solche Einstellung! Nach 1:03 Stunden kam der erste Halbmarathoni der Herren ins Ziel gesprintet.

Es war der Kenianer Fred Kosgei Er gehört zu den Kenianern, die jedes Jahr extra anreisen. Seine kenianische Gefährtin Ruth Chepkoech kam als Siegerin der Damen mit einer Zeit von 1:21 Stunden ins Ziel (Halbmarathon). Auch bei dem Marathon war das erste Podest von einem Kenianer besetzt. Edwin Kibowen kam mit einer Zeit von 2:23:10 Stunden über die Ziellinie gerannt. Seine diesjährige Zeit lag zwar 1:16 Minuten unter der Vorjahreszeit, dennoch war sie überragend. Bei den Zuschauern kam die alljährliche Veranstaltung sehr gut an.

Sabine Hagenah (49) aus Otterndorf, die zum Anfeuern und Gucken gekommen war: „Es ist eine tolle Veranstaltung für Otterndorf!“ Mit diesem Eindruck gehen auch wir aus diesem spannenden und ereignisreichen Marathon heraus.

 

Für die Niederelbe-Rheinzeitung: Tarischa Seiler (14) und Lena Reinecke (13)