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Dienstag, 18. August 2009
Tränen bei den Stabhochspringerinnnenvon Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser
Eine riesige Überraschung gab es bei der Leichtathletik-WM in Berlin bei den Stabhochspringerinnen. Die haushohe Favoritin Jelena Issinbajewa aus Russland landete auf dem letzten Platz. Ihr war nicht ein einziger Sprung geglückt. Egal, welche Höhe sie überspringen wollte - die Latte fiel herunter. Vor dem Wettbewerb schien allen klar zu sein, dass Jelena Issinbajewa Gold holen würde. Offensichtlich auch ihr selbst. Wegen dieser Selbstüberschätzung ließ sie die niedrigen Sprünge aus und stieg erst bei 4,75 m ein. Als der erste Versuch nicht klappte, versuchte sie es kein zweites Mal, sondern ließ die Latte fünf Zentimeter höher legen. Dabei hätten 4,75 m zum Sieg gereicht. Anna Rogowska aus Polen gewann mit dieser Höhe die Goldmedaille. Silber ginge ebenfalls nach Polen an Monika Pyrek, Bronze an Chelsea Johnson aus den USA. Bittere Tränen gab es bei der deutschen Springerin Silke Spiegelburg. Sie verfehlte knapp die Silbermedaille und haderte mit sich und ihren Sprüngen. Die anderen beiden deutschen Stabhochspringerinnen, Anna Battke und Kristina Gadschiew, waren hingegen ganz zufrieden. Sie belegten die Plätze 7 und 10. Aber allein die Tatsache, dass sie es bis in die Endrunde geschafft hatten, war für sie ein großer Erfolg.
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