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Samstag, 03. Oktober 2009

Olympia 2016 in Rio de Janeiro

von Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser

Jubel in Brasilien: Rio de Janeiro wird Olympia-Stadt 2016. Zum ersten Mal hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Olympische Sommerspiele nach Südamerika vergeben. Die Mitbewerber Chicago, Tokio und Madrid sind enttäuscht.
Bereits viermal hatte sich die Sechs-Millionen-Einwohner-Metropole Rio um Olympische Spiele beworben. Beim fünften Versuch war sie nun erfolgreich. Nach welchen Kriterien die IOC-Prüfer sich für eine Stadt entscheiden, ist von außen schwer zu durchschauen. Alle Bewerber-Städte müssen umfangreiche Pläne vorlegen und alle versprechen, großartige Spiele zu veranstalten.

Rio den Janeiro hatte keinen leichten Stand. Die Stadt hat - im Vergleich zu den Mitbewerbern - die höchste Mord- und Verbrechensrate. Nun muss die Stadt zeigen, dass sie für die Sicherheit von Athleten und Zuschauern sorgen kann. Es fehlen auch Hotelzimmer und Verkehrsverbindungen. 14 Milliarde Dollar sollen nach den Plänen in den nächsten Jahren verbaut werden, um die Stadt olympiatauglich zu machen.

Die Olympischen Spiele zu bekommen, bedeutet für eine Stadt zunächst einmal viel Arbeit und viel Geld. Mit der Entscheidung ist der Startschuss für viele Bauprojekte gefallen. Über Jahre werden tausende Menschen an den Vorbereitungen arbeiten und damit Geld verdienen. Die Erfahrung zeigt, dass es aber auch viel Ärger geben wird. Meist kommen nicht alle Pläne zustande, oft gibt es kriminelle Machenschaften bei den Olympia-Geschäften.