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Mittwoch, 20. Januar 2010
Fehlstart bei der Handball-EMvon Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat im ersten Spiel der Europameisterschaft eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Polen unterlagen die Deutschen mit 25:27. Die Niederlage war verdient, weil das deutsche Team vor allem im Angriff sehr schlecht war. Es wurden keine Chancen herausgespielt, sondern überhastet aufs Tor geworfen. Dass die Niederlage nicht höher ausfiel, ist Torwart Johannes Bitter zu verdanken. In der ersten Halbzeit konnte das deutsche Team mit den Polen weitgehend mithalten. Kurz vor der Pause jedoch schlichen sich immer mehr Fehler ein, und die polnische Mannschaft zog mit vier Toren davon. In der zweiten Hälfte wuchs der Abstand zeitweise bis auf acht Tore. Doch die Deutschen gaben nie auf und versuchten bis zur letzten Sekunde, doch noch heranzukommen. Vergeblich. Im zweiten Spiel tritt Deutschland heute gegen Slowenien an. Die Handball-Europameisterschaft findet in Österreich statt. Sie dauert bis zum 31. Januar. Die 16 Mannschaften starten in vier Gruppen, die ersten drei kommen in die Zwischenrunde. Dorthin werden allerdings die Punkte aus der Vorrunde mitgenommen. Optimisten weisen daraufhin, dass auch bei der Weltmeisterschaft 2007 das erste Spiel gegen Polen verloren ging - mit genau dem selben Ergebnis wie diesmal. Am Ende wurde Deutschland Weltmeister. Das erwartet diesmal niemand. Als Favorit gilt Frankreich, zur Zeit Weltmeister und Olympiasieger. Allerdings schlitterten die Franzosen beim ersten Spiel knapp an einer Blamage vorbei. Gegen Ungarn schafften sie mit Mühe ein Unentschieden. Der andere Favorit auf den Titel, Vize-Weltemeister Kroatien, besiegte im ersten Spiel Norwegen.
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