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Donnerstag, 21. Januar 2010
Aus dem Nichts zum Unentschiedenvon Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser
Im zweiten Spiel der Handball-Europameisterschaft hat die deutsche Mannschaft eine kleine Sensation geschafft. Sie erkämpfte gegen Slowenien ein Unentschieden. Das Spiel endete 34:34. Daran hatte kaum noch jemand geglaubt. Denn in der ersten Halbzeit waren die Deutschen regelrecht vorgeführt worden. Sie trafen selbst kaum ins Tor, und auch die Abwehr wackelte gewaltig. Erst Mitte der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Plötzlich landeten einige Bälle im Tor und die Mannschaft spielte abwechslungsreicher und frecher. Das wurde mit Erfolg belohnt. Eine Minute vor Schluss wäre sogar noch der Siegtreffer drin gewesen, doch der Ball ging daneben. Da den Slowenen auch kein weiteres Tor glückte, konnte sich die Mannschaft von Trainer Heiner Brand freuen. Deutschland muss nun im letzten Vorbereitungsspiel gegen Schweden punkten, um die Hauptrunde zu erreichen. Im anderen Spiel der deutschen Gruppe treffen Polen und Slowenien aufeinander. Polen hat die Hauptrunde bereits sicher erreicht; bei Slowenien geht es nur darum, ob sie als zweiter oder dritter in die Hauptrunde einziehen. Das hängt davon ab, ob Deutschland gewinnt - und wenn ja, mit wie viel Toren. Ansonsten ist lediglich Spanien vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert. Alle anderen Mannschaften, auch die Favoriten Frankreich und Kroatien, müssen bis nach dem letzten Spiel warten, bevor sie Gewissheit haben. Die Hauptrunde beginnt am 25. Januar.
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