Samstag, 23. Januar 2010
von
Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser
Mit einem 30:29 gegen Schweden hat es die deutsche Handballmannschaft in die Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft geschafft. Das Ergebnis ist knapp, aber verdient. In der ersten Halbzeit spielte das deutsche Team deutlich besser als in den beiden ersten Spielen. In der zweiten Hälfte gab es dann wieder einen Einbruch, in dem die Schweden aufholen konnten. Letzten Endes gelang der Sprung unter die besten zwölf Mannschaften aber doch.
Zu verdanken hatten die Deutschen diesen Sieg ihrem Einsatz, der Unterstützung durch das Publikum in Innsbruck und zwei Spielern: Holger Glandorf undTorwart Silvio Heinevetter. Glandorf war am Ende des Spiels, als es eng wurde, der Mann, der die Tore machte. Heinevetter kam schon früh für Johannes Bitter, der einen schwarzen Tag hatte. Mit seinen Paraden raubte er den Schweden die Nerven.
In der Hauptrunde geht es nun in zwei Gruppen weiter. In der einen Gruppe sind Kroatien, Norwegen, Russland, Dänemark, Island und Österreich. In der anderen Gruppe finden sich Polen, Slowenien, Deutschland, Spanien, Frankreich und Tschechien. Jede Mannschaft spielt gegen alle, gegen die sie in der Hauptrunde noch nicht angetreten ist. Die Punkte aus den anderen Spielen zählen mit.
Deutschland muss also gegen Spanien, Frankreich und Tschechien spielen und nimmt ein schlechtes Punkteverhältnis in die Hauptrunde mit. Trainer Heiner Brand erwartet nichts weiter, als dass die junge Mannschaft Erfahrungen sammelt und zusammenwächst. Sein Ziel sind die Olympischen Spiele 2012. Die Fans dagegen drücken die Daumen, dass sich das Team in einen Rausch spielt und es doch noch ins Halbfinale schafft.