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Samstag, 13. Februar 2010
Tödlicher Sturz auf Olympia-Rodelbahnvon Sowieso | Onlinezeitung für junge Leser
Nach dem tödlichen Unfall eines jungen Rodlers aus Georgien ist ein Streit darüber entbrannt, wieviel Risiko Sportler eingehen müssen. Nodar Kumaritaschwili (21) war beim Abschlusstraining auf der Rodelbahn in Whistler in einer Kurve aus der Bahn gerutscht. Er prallte gegen einen ungesicherten Betonpfeiler. Auf dem Weg ins Krankenhaus starb er. Whistler ist ein Ort in der Nähe von Vancouver. Dort werden die Skiwettbewerbe ausgetragen. Außerdem wurde dort ein Eiskanal gebaut, den die Rodler, die Bobfahrer und die Skeletonfahrer benutzen. Diese Bahn gilt als die schwierigste der Welt. Sie ist extrem schnell und extrem gefährlich. Schon ein kleiner Fehler kann schlimme Folgen haben. Nodar Kumaritaschwili war ein großes Talent. Aber er stand erst am Anfang seiner Karriere - und machte einen Fehler. Am Tag zuvor war auf derselben Bahn eine rumänische Rodlerin schwer gestürzt. Sie kam mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Auch der große Favorit im Rodeln, der Italiener Armin Zöggeler, klagte nach einem Sturz im Training über Schmerzen am ganzen Körper. Dennoch sollen die Wettkämpfe auf der Eisbahn wie geplant abgehalten werden. Das hat das Olympische Komitee (IOC) beschlossen. Einige Sportler sagten gegenüber den Medien, sie fühlten sich wie Versuchskaninchen. An ihnen solle ausprobiert werden, wieviel ein menschlicher Körper aushalten könne. Nicht nur die Eisbahnen würden immer gefährlicher, sondern auch die Strecken der Ski-Abfahrtsläufer.
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