Sieben-Kampf (Leichtathletik)

Der 7-Kampf zählt zu den Mehrkämpfen für Frauen. Die Sportlerin muss innerhalb von zwei Tagen insgesamt sieben sportliche Wettkämpfe bestreiten.

 

 

 

 

Geburtsstunde des Siebenkampf

Schon in der Antike waren Mehrkämpfe bekannt. Der Vorläufer des heutigen Siebenkampfes war der antike Fünfkampf im alten Griechenland. Zu dessen Wettkampfdisziplinen gehörten das Speerwerfen, der Weitsprung, das Diskuswerfen, das Laufen und das Ringen. Zu diesen Wettbewerben waren allerdings nur Männer zugelassen.

Erst um 1930 gab es für Frauen den ersten Mehrkampf: Einen Dreikampf. Er bestand aus einem 100-Meter-Lauf, Hochsprung und Speerwurf. Den Siebenkampf wie er heute durchgeführt wird, gibt es seit 1981.

Aber der Siebenkampf findet bisher nur für Frauen statt – für Männer gibt es dagegen seit 1912 den Zehnkampf, bei dem seit 2004 nun auch Frauen mitmachen können.

Die Einzeldisziplinen

Die Sportlerin muss innerhalb von zwei Tagen sieben sportliche Wettkämpfe absolvieren:

Am ersten Tag das 100m Hürden laufen, den Hochsprung, das Kugelstoßen und das 200m-Laufen.

Am zweiten Tag folgen dann das Weitspringen, der Speerwerfen und der 800m-Lauf.

Genauere Infos über die einzelnen Disziplinen bekommst du hier:

Hürdenlauf,

Hochsprung,

Kugelstoßen,

Sprint,

Weitspringen,

Speerwerfen,

Mittelstreckenlauf

Der Wettkampf

Beim Siebenkampf gibt es für jede Disziplin eine Punktetabelle. Das Ergebnis wird am Ende berechnet, indem man alle Einzelwerte zusammenzählt.