Rückenschwimmen

Das Rückenschwimmen gehör zum Schwimmsport. Der Schwimmer liegt dabei auf den Rücken und bewegt sich durch Paddelbewegungen der Beine und durch abwechselnde, schaufelähnliche Bewegungen der Arme vorwärts.

Geburtsstunde des Rückenschwimmens

Die Fähigkeit des Menschen zu schwimmen ist fast so alt wie das Laufen. Schon auf alten Vasen der Antike fand man Abbildungen von Schimmern. Bei den alten Griechen gab es Schwimmlehrer, die ihren Schülern Schwimmhilfen aus Binsen oder aus Kork umlegten, damit die nicht so schnell untergingen.

Das Rückenschwimmen entwickelte sich ursprünglich als eine Form des Brustschwimmens in Rückenlage. Allerdings stellte sich bald heraus, dass das Rückenschwimmen sogar schneller als das Brustschwimmen war, weil man den Körper ganz ruhig auf dem Wasser hält. Dadurch ist der Wasserwiderstand nicht so groß.

Das Rückenschwimmen gehört seit 1900 zu den olympischen Disziplinen.

 

Die Technik

Das Rückenschwimmen ist eine Schwimmtechnik, die den Rücken entlastet und eher in den Entspannungspausen im Schwimmunterricht eingesetzt wird. Nicht umsonst zählt das Rückenschwimmen zu den gesündesten Schwimmstilen.

Der Schwimmer liegt dabei auf dem Rücken und paddelt mit den Beinen. Ein Arm wird gestreckt hinter dem Kopf eintaucht und dann seitlich unter Wasser zum Körper geführt. Danach wird der andere Arm nach hinten geführt. Ein wenig erinnert das Rückenschwimmen ans Kraulen, nur dass man mit dem Rücken nach unten liegt und dass man bei dieser Technik nicht ganz so schnell ist.

Von Vorteil ist außerdem, dass Nase und Mund über Wasser bleiben und so das Atmen leichter fällt. Der Nachteil an dieser Schwimmart ist, dass man nicht sieht, worauf man hinsteuert – deswegen sollte man diese Technik nur in einer leeren Schwimmhalle nutzen.

Als Tipp: Damit man am Ende einer Bahn nicht gegen den Beckenrand prallt, ist es sinnvoll sind an der Decke einen Punkt zu merken, an dem man sich orientiert und bei dem man weiß: Hier endet die Bahn. Jetzt kommt die Rückenwende zum Einsatz: Sobald du den Beckenrand berührst, streckst du den Kopf ein kleines Stück aus dem Wasser, ziehst die Beine an deinen Körper bis die Knie ein Stück aus dem Wasser gucken, drehst dich langsam und stößt dich dann wieder vom Beckenrand ab. Die Arme kannst du dabei weit nach hinten strecken. So bekommst du neuen Schwung für die nächste Bahn.

 

Die Strecke

Auch das Rückenschwimmen erfolgt auf unterschiedlich langen Strecken: Zum einen auf so genannten Kurzbahnen. Diese sind 25 Meter lang. Zum anderen auf Langbahnen. Die sind 50 Meter lang.

Auf dieses Bahnen erreichen die Schwimmer bessere Wertungszeiten, da sie ja auf eine Wendung weniger vollführen müssen als auf der 25-Meter-Bahn. Auf beiden Bahnen werden unterschiedliche Wettkämpfe geschwommen: Gängige Wettkampfstrecken sind 50, 100 und 200 Meter.

Gestartet wird direkt im Wasser: Der Schwimmer hält sich mit beiden Händen am Startblock fest und stößt sich beim Starten dann nach hinten ab. Dabei streckt er die Arme über dem Kopf aus. Die Zeit wird nach dem Schwimmen gestoppt, wenn der Schwimmer den Beckenrand mit seiner Hand berührt.