Karate

Karate ist eine uralte Kampfkunst, die seine Ursprünge im asiatischen Raum hat. Um die genaue Herkunft rangeln sich viele Mythen und Legenden. Karate ist bekannt als Kampfkunst zur Verteidigung. Hierfür lernen Karatekämpfer besondere Techniken im Schlagen, Treten, Stoßen und Blockieren. Im Karate wird komplett auf Waffen verzichtet.

Geburtsstunde des Karate

Karate hat im asiatischen Raum eine sehr lange Tradition. Schon im 6. Jahrhundert sollen Mönche in Klöster erste körperliche Übungen entwickelt haben, damit sie länger meditieren konnten.

Damit legten sie die Grundlagen für viele asiatische Kampfsportarten. Karate wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Japan populär. Von dort aus fand es den Weg in die ganze Welt und ist heute eine der meist verbreitetsten Kampfsportarten.

 

Die Kampfkunst

Karate kann frei übersetzen mit „leere Hand“. Im Karate werden keine Waffen verwendet. Die Übenden nennt man Karateka. Diese bekommen Verteidigungstechniken im Schlagen, Stoßen, Treten und Blockieren beigebracht. Auch Würfe gehören dazu. Im Karate geht es dennoch nicht darum, zu gewinnen oder zu verlieren. Vielmehr soll das viele Trainieren und Meditieren den Charakter und die innere Einstellung formen.

Daher bezeichnet man es auch als Training des Geistes. Im Karate geht es um Disziplin, Höflichkeit, Charakterstärke und Willensstärke, nicht darum Bretter oder Ziegelsteine zu zerschlagen.

 

Dōjōs und Wettkampffläche

Karatekämpfer trainieren in so genannten Dōjōs. Dōjō dient als Oberbegriff zum Einen für den Trainingsraum und zum Anderen auch für die Gemeinschaft in der trainiert wird. Als Trainingsraum werden meistens Trainingshallen, Fitnessstudios oder ähnliche Räumlichkeiten verwendet. In dieser gelten aber während des Trainings besondere Verhaltensregeln.

So darf der Übungsort zum Beispiel nicht mit Schuhen betreten werden. Auch Lärm oder Unruhe ist unerwünscht, da sich die Übenden konzentrieren müssen. Auch wenn Karate als Kampfkunst zur Verteidigung bekannt ist und es somit auch keinen Angriff gibt, wurden im letzten Jahrhundert vermehrt Wettkämpfe und Turniere ausgetragen.

Dabei ist die Wettkampffläche quadratisch und hat jeweils eine Seitenlänge von 8 Metern. Zudem gibt es jeweils eine Sicherheitszone von 2 Metern.