Nordic-Walking

Das Nordic Walking zählt zu den Konditions – bzw. Ausdauersportarten und ist eine Abwandlung des Gehens – im englische Walking genannt. Das besondere ist, dass man mit zwei Stücken wandert oder geht, die Skistöcken nachempfunden sind und die neben der Bein und Fuß- zusätzlich die Arm- und Brustmuskulatur stärken.

 

Geburtsstunde des Nordic Walkens

Die Idee des Nordic Walkings gibt es bereits seit den 1930er Jahren. Damals waren es vor allen Dingen Langläufer und Biathlethen, die sich mit dem so genannten Stocklauf optimal auf den Wintersport vorbereiteten.

So sichtig beliebt ist das Nordinc Walken aber erst seit Beginn der 1990er. Die Skistöcke wurden dem veränderten Untergrund im Sommer angepasst und in Sportgeschäften auch Nicht-Wintersportlern angeboten.

Da das Nordic Walken auch für ungeübte und Sporteinsteiger und auch ältere Menschen geeignet ist, erfreut es sich immer größerer Beliebtheit.

Das Laufen

Die normalen Armbewegungen beim Laufen werden durch den Einsatz der Stöcke unterstützt. So wird der ganze Körper trainiert. Das heißt der Schultergürtel, die Rücken, die Nacken- und die Brustmuskulatur aber auch die Handmuskelgruppen werden neben der Beinmuskulatur zusätzlich gestärkt.

Beim Nordic Walking ist der Kraftaufwand der Muskeln um einiges höher als beim normalen Gehen. Das führt dazu, dass mehr Kalorien verbraucht werden. Außerdem entlastet es die Bein- und Fußgelenke.

Auch Menschen, die etwas mehr auf den Rippen haben, können mit dem Nordic Walking ihre Fitness verbessern, da der Sport schonend für die Gelenke ist.

Der Walking-Stock

Die Stöcke sind aus sehr leichtem aber bruchsicherem Material wie Carbon, einer Carbon-Glasfaser-Mischung oder Aluminium. Sie liegen beim Laufen sehr leicht in der Hand. Das Material ist so beschaffen, dass es die Stöße auf den Untergrund abfedert und so die Gelenke schont.

Die Griffe sind ergonomisch geformt und passen sich der Hand gut an. Damit die Stöcke beim Laufen nicht aus der Hand rutschen können, sind sie mit einer Handschlaufe am Handgelenk befestigt. So kann man auch mit leicht geöffneter Hand wandern.

Je nachdem, ob man festem oder auf weichem Boden gehen will, sollte man unterschiedliche Stockspitzen benutzen: Normalerweise befindet sich am Ende des Walking Stocks eine Metallspitze, mit der man auf erdigem Gelände oder auf Schnee einen guten Halt hat.

Mittlerweile gibt es aber auch speziell für Asphalt entwickelte Gummi-Füße (Pads), die auf geraden Flächen weicher und federnder und außerdem rutschfest sind.

Das Spielfeld

Man kann sowohl in der Stadt, in der Natur, aber auch in einer Halle mit Stöcken gehen. Wichtig ist aber, mit welcher Stockspitze man läuft, damit die Stöße die Armgelenke nicht belasten. Die Bewegung an frischer Luft ist außerdem für die Atemwege gesund – vorausgesetzt man läuft nicht gerade neben einer dicht befahrenen Strasse.