Sprint

Der Sprint gehört zur Leichtathletik und ist die schnellste Form des Laufens überhaupt. Dabei rennt (oder sprintet) der Läufer mit der für ihn selbst höchstmöglichen Geschwindigkeit auf einer relativ kurzen Strecke von maximal 400 Metern.

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Der Sprint zählt zu den ältesten Disziplinen im der Leichathletik. Bereits die alten Griechen zählen diese Sportart bei den Olympischen Spielen der Antike zu ihren wichtigsten Disziplinen. Wen wundert das, denn das „Schnell-Rennen“ war schon viel früher für unsere Vorfahren in der Wildnis überlebensnotwendig. Bis heute zählt der Sprint zu den beliebtesten Sportarten der Leichathletik. Und natürlich gehört er seit der Wiederbelebung der Olympischen Spiele 1896 fest zu den Disziplinen der Leichtathletik bei den Olympischen Sommerspielen sowie zu den Leichathletikweltmeisterschaften.

Der Lauf

Man startet dabei meistens aus dem Tiefstart mit Hilfe eines Startblockes und läuft anschließend auf einer Strecke mit voller Geschwindigkeit. Bei den 100 Meter-Läufen sind die Strecken noch gerade, bei 400 Metern läuft der Sprinter eine gesamte Stadionrunde.

Während der Umrundung und auch auf der geraden Strecke darf er seine Bahn nicht verlassen. Der Fuß wird dabei nicht abgerollt, wie beim Gehen, sondern nur der Fußballen berührt den Boden und stößt sich dann mit der größten Geschwindigkeit vom Untergrund ab. Man nennt das auch Vorfußlaufen. Weil der Sprinter auf einer kurzen Strecke sehr schnell läuft, sind seine Muskeln bis zum äußersten angespannt.

Die Atmung kann den Muskeln aber nicht schnell genug die erforderliche Sauerstoff-Energie zuführen. Der Körper muss also beim Sprinten durch biochemische Prozesse kurzfristig körpereigene Energien freisetzen. In der Sportmedizin nennt man das anaerobe (lateinisch für „ohne Luft“) Energieversorgung. Da diese Energie aber nur kurzfristig freigesetzt werden kann, kann der Sprinter die hohen Geschwindigkeiten nur über eine kurze Strecke beibehalten.

Läuft er beispielsweise 400 Meter kann es zum Sauerstoffmangel in den Muskeln kommen und die Beinmuskulatur wird blau.

Die Strecke

Vom Sprint spricht man, wenn die gelaufenen Strecken unter 400 Metern liegen. Die üblichen Sprintstrecken sind 100, 200 und 400 Meter. Während man die 100 Meter auf einer geraden Strecke läuft, enthalten die 200 Meter eine Kurve (200 Meter sind eine halbe Stadionrunde). Die 400 Meter umfassen dann eine ganze Stadionrunde.