Zehnkampf

Der 10-Kampf gehört zu den Mehrkämpfen und wird nur von Männern ausgetragen. Der Sportler muss in zwei Tagen zehn unterschiedliche Disziplinen durchlaufen.

 

 

 

Geburtsstunde des 10-Kampfs

Den 10-Kampf wie er heute durchgeführt wird, gibt es seit 1912. Aber schon in der Antike waren Mehrkämpfe bekannt. Beispielsweise der antike Fünfkampf. Zu dessen Wettkampfdisziplinen gehörten das Speerwerfen, der Weitsprung, das Diskuswerfen, das Laufen und das Ringen.

Der Zehnkampf fand bisher nur für Männer statt – für Frauen findet seit 1981 der Siebenkampf statt. Seit 1912 gehört der Zehnkampf auch zu den olympischen Spielen.

Die Einzeldisziplinen

Der Athlet muss in zwei Tagen zehn Einzeldisziplinen der Leichtathletik absolvieren:

Der erste Tag beginnt mit 110-Meter-Sprint, gefolgt vom Weitsprung, vom Kugelstoßen, vom Hochsprung und dem 400-Meter-Sprint.

Am zweiten Tag muss er 110 Meter Hürdenlaufen, anschließend Diskuswerfen, dann Stabhochspringen, Speerwerfen und zuletzt 1500 Meter Laufen.

Hier kannst du mehr über die einzelnen Sportarten erfahren:

Sprint,

Weitsprung,

Kugelstoßen,

Hochsprung

Hürdenlaufen,

Diskuswerfen,

Stabhochspringen,

Speerwerfen und

Mittelstreckenlauf

Der Sportler muss beim Zehnkampf zeigen, welche Ausdauer er hat und wie vielseitig begabt er in der Leichtathletik ist. Da der Mehrkampf sehr anstrengend ist, spricht man auch von der Königsdisziplin der Leichtathletik.