Kraulschwimmen

Das Kraulschwimmen gehört zum Schwimmsport und ist die schnellste Form des Schwimmens. Dabei schwimmt der Sportler auf dem Bauch, paddelt mit den Beinen und schiebt sich abwechselnd mit seinen Armen durch das Wasser voran. Da dieser Schwimmstil der schnellste ist, wird er hauptsächlich beim Freistil genutzt.

 

Geburtsstunde des Kraulschwimmens

Die Fähigkeit des Menschen zu schwimmen ist fast so alt wie das Laufen. Schon auf alten Vasen der Antike fand man Abbildungen von Schimmern. Bei den alten Griechen gab es Schwimmlehrer, die ihren Schülern Schwimmhilfen aus Binsen oder aus Kork umlegten, damit die nicht so schnell untergingen.

Der erste olympische Schwimmwettkampf, bei dem Kraulschwimmen als Still genutzt wurde fand bei der Olympiade 1912 statt.

Die Technik

Das Kraulschwimmen ist der schnellste Schwimmstil. Das kommt daher, dass der Schwimmer im Gegensatz zum Brustschwimmen oder Rückenschwimmen keine Gleitpausen einlegt, sondern sich die ganze Zeit durch die Körperkraft voran schiebt.

Beim Kraulen paddeln die Beine ununterbrochen ausgestreckt im Wasser. Die Arme werden abwechselnd über dem Kopf ins Wasser getaucht, wo sie dann das Wasser nach unten wegschieben. Abwechselnd werden rechter und linker Arm eingetaucht. E

in wenig erinnert das an einen menschlichen Schaufelradbagger im Wasser. Der Kopf ist entweder nach links oder nach rechts geneigt. Alle paar Armschläge holst du kräftig Luft. Diese Art des Schwimmens ist sehr anstrengend.

Trotzdem wird seit den letzten Jahren auch das Kraulschwimmen immer häufiger als erste Schwimmtechnik gelehrt, weil es dem „Hundepaddeln“, also den ersten Schwimmversuchen, die wir im Wasser machen, am ähnlichsten sieht. Auch die Kraulwende, die man am Ende jeder Bahn machen muss, ist kompliziert: Man muss nämlich unter Wasser eine Rolle vorwärts machen.

Wenn du also noch etwa zwei Meter vom Beckenrand entfernt bist tauchst du unter und macht unter Wasser eine Rolle vorwärts. Dann drehst du dich unter Wasser auf die Seite, Stößt sich am Beckenrand ab um Schwung für die neue Bahn zu holen und drehst dich dann wieder auf den Bauch.

Die Strecke

Auch Kraulschwimmen schwimmt man im Wettkampf auf unterschiedlich langen Bahnen: Gängige Wettkampfstrecken sind die Kurzbahnen 25 Meter und die Langbahnen 50, 100, 200, 400, 800 und 1500 Meter.

Gestartet wird von einem Startblock mit einem Startsprung ins Wasser. Die Arme werden dabei über dem Kopf gestreckt, anschließend darf man maximal 15 Meter tauchen. Die Zeit wird nach dem Schwimmen gestoppt, wenn der Schwimmer den Beckenrand mit seiner Hand berührt.